Im Rahmen der Vorstellung der Direktkandidaten, die im Landkreis Erding gewählt werden können, haben wir dieses Mal die AfD-Kandidatin Brigitte Fischbacher zum Interview gebeten:

Hier das Interview:

Interview zur Bundestagswahl 2017 an die Kandidaten des Wahlkreises Erding/Ebersberg

Name: Fischbacher

Vorname: Brigitte

Beruf: Immobilienmaklerin

Geburtsdatum: 08.02.1966

E-Mail: brigitte.fischbacher@afdbayern.de

Partei: AfD

ISEN INFOS: Welche Beweggründe haben Sie dazu gebracht, für den Bundestag zu kandidieren?
Brigitte Fischbacher: Als politisch motivierter Mensch möchte ich Politik nicht nur rezitieren und diskutieren, sondern aktiv gestalten. Das ist nur durch ein Mandat möglich. Da meine Schwerpunktthemen eher die Bundespolitik betreffen, liegt das Erstreben eines Bundestagsmandates nahe.

 

ISEN INFOS: Was möchten Sie politisch gerne für den Wahlkreis Erding/Ebersberg erreichen?
Brigitte Fischbacher: Neben meinen bundespolitischen Schwerpunktthemen, mit denen ich meinen Wahlkreis im Bundestag repräsentiere, liegen mir die lokalen Themen „Erhaltung der bayerischen Kultur“ und „bezahlbarer Wohnraum für Familien“ am Herzen.

 

ISEN INFOS: Wie stehen Sie zur 3. Startbahn, dem größten, geplanten Bauprojekt in der Region?
Brigitte Fischbacher: Wir in der AfD sind grundsätzlich für eine stärkere Ausprägung des Demokratieprinzips bzw. der direkten Demokratie und eine weitergehende Bürgerbeteiligung. Zum Bau einer dritten Start- und Landebahn gab es einen Bürgerentscheid. Auch wenn dieser rechtlich nicht (mehr) bindend ist, würden wir das Bürgervotum ad absurdum führen, wenn wir es ignorieren oder neu abstimmen lassen, bis ein politisch gewünschtes Ergebnis herauskommt.

 

ISEN INFOS: Ein großes Problem in der Region sind bezahlbare Mieten für normale Bürger. Wie soll das Problem gelöst werden?
Brigitte Fischbacher: Zu klären ist zunächst, was unter „normale Bürger“ zu verstehen ist. Durch die besondere Wohnstruktur in München und die Auswirkungen auf das Umland ist das Problem ferner nicht „auf normale Bürger“ beschränkbar, sondern differenzierter zu betrachten. Unbenommen dessen sind staatliche Eingriffe in den Mietpreis erfahrungsgemäß nicht zielführend, wie auch durch das Gesetz zur Mietpreisbremse wieder deutlich wird. Das Problem muss strukturell gelöst werden. Allerdings ist die Konzentration ausschließlich auf den Ausweis von Bauflächen keine Lösung, denn der Ordnungsstaat befindet sich hier in einem Zielkonflikt zwischen verstärktem Ausweis von Bauflächen und Umweltschutz durch Naturerhalt. Vielmehr muss sowohl ein regionales wie ein überregionales Wohnraumnutzungskonzept erstellt werden, um zwischen Angebot und Nachfrage einen Ausgleich zu schaffen.

 

ISEN INFOS: Warum sollen die Wähler Ihnen Ihre Stimme geben?
Brigitte Fischbacher: Ich habe mich im Zivilberuf bewährt und ich bin wirtschaftlich unabhängig, somit wenig an Parteizwänge gebunden und ohne politischen Privilegien. Zudem muss ich als sogenannte Quereinsteigerin nicht auf frühere Entscheidungen und Verflechtungen Rücksicht nehmen.

Von Hamal

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