Markt-Linde: „Weiterhin in Beobachtung“


10. September 2016 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Nachrichten



Sie hat in Isen alles gesehen, alles erlebt – und alle überlebt: Die Markt-Linde in der Georg-Escherich-Straße. Gepflanzt vermutlich 1434 vom damaligen Kämmerer zur Markterhebung, thront der Baum seit fast 600 Jahren erhaben über der Kreuzung Münchner/Dorfner Straße und Am Gries. Ein Schild verrät, dass das Isener Wahrzeichen im Jahr 1894 von einem Wirbelsturm schwer beschädigt wurde, die dabei entstandene Höhle im Stamm musste im Jahr 1912 zugemauert werden.

Jetzt zeigt sich wieder ein wachsender Hohlraum im Stamm, der wohl auch von Kindern zum Spielen benutzt wird. Das Holz ist teilweise angekokelt. Doch ist das Loch ein Grund zur Sorge? Bereits im Jahr 2014 wurde von einem Sachverständigenbüro für Baumpflege und Baumstatik ein Gutachten erstellt. Es kam zu dem Ergebnis, dass der Baum als stand- und bruchsicher gilt. Der Linde wurde eine weitere Lebenszeit von mindestens zwanzig Jahren prognostiziert, wenn die Pflege wie empfohlen ausgeführt wird.

Dass das geschieht, bestätigte uns Isens Geschäftsleiter Werner Christofori. Das Naturdenkmal wird nun jährlich durch die Waldbesitzervereinigung (WBV) Erding kontrolliert, ein Nachschnitt der Krone soll alle drei bis fünf Jahre durchgeführt werden. „Den Zeitpunkt stimmen wir mit der WBV ab“, sagt Christofori, „wir haben die Markt-Linde weiterhin in Beobachtung“. (hd)

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