Bella Italia als Kunstprojekt: Langheinrich präsentiert italienische Landschaften in Isen


28. Juni 2020 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Freizeit,Kultur,Nachrichten,Termine,Vermischtes



Isen, 28. Juni 2020 – „Die italienische Reise“ nennt Claus Langheinrich sein neuestes Fotoprojekt in Anlehnung an Goethe. Mit seiner neuen Ausstellung wagt sich der Lengdorfer Fotokünstler nach viermonatiger „Corona-Deckung“ wieder vorsichtig (ohne Vernissage) an die Öffentlichkeit und präsentiert 32 Farbfotos aus vielen Regionen Italiens in der Geschäftsstelle der VR-Bank Erding in Isen in der Zeit vom 2. Juli bis 12. August.

Dort begegnet der Besucher jetzt auf Schritt und Tritt „dem Licht und der Leichtigkeit Italiens, dem Überfluss an Großartigkeiten zwischen Brenner und Ätna“, so Langheinrich, der jahrzehntelang „Bella Italia“ bereist hat. In seiner jüngsten Fotostrecke bündelt der ehemalige Schulamtsdirektor grandiose Piazze und Piazette, imposante Palazzi und Duomi, enge Gassenlabyrinthe und steinerne Brücken als „Zeitzeugen zwischen Michelangelo und Alta Moda“zu seiner 43. Ausstellung.

Seine fotografischen Fundstücke stammen aus Südtirol und Piemont, Friaul und Venetien, Emilia-Romagna und Ligurien, Gargano und Apulien, Kampanien und Sizilien. In seiner Lust an künstlerischer „Verfremdung der sogenannten Wirklichkeit“ übersetzt Langheinrich als experimentierfreudiger Grenzgänger zwischen Fotografie und Malerei die Städte, Plätze und Landschaften Italiens in seine eigene Bildsprache, indem er die „Pixel verpinselt“ und damit Italien in Aquarellen, Zeichnungen, Collagen, Postern und fotografischen Gemälden neu inszeniert. Für den umtriebigen Autodidakten ist Fotografie „Spiel, Vergnügen, Poesie, Meditation, Verunsicherung und Beruhigung – je nach Zielsetzung, auf- und anregend allemal“.

Aber dafür brauche man Zeit. Zeit zum Schauen und genauso zum Betrachten des Geschauten. Durch die coronabedingten Beschränkungen würden sich dafür jetzt aber auch „ungeahnte Zeitfenster“ ergeben, sagt Langheinrich und hofft, dass seine Ausstellungsbesucher dadurch „vielleicht auch zum Verweilen und Betrachten der ausgestellten Bilder mehr Zeit und Muse“ für seinen Workblock mitbringen. Auf Mund-Nase-Schutz und Abstandsregelung sollte geachtet werden, bittet der studierte Pädagoge die Ausstellungsbesucher, der sich auf ein Feedback zur Ausstellung in dem ausliegenden Gästebuch freut.

Öffnungszeiten: Montag und Dienstag: 8:30 – 12:30 und  14:00 – 16:00, Mittwoch: 8:30 – 12:30, Donnerstag: 8:30 – 12:30 und 14:00 – 18:00 Uhr.

(pm/hd)

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