Richtfest am Neubau: Kinderkrippe wächst


23. November 2017 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Nachrichten,Vermischtes



Isen, 23. November 2017 – „Derzeit liegen wir gut im Plan“, freut sich Udo Rieger vom gleichnamigen Architekturbüro in Isen. Beim Richtfest vom Neubau der Kinderkrippe, die derzeit als Erweiterung des Kinderhauses am Volksfestplatz in Isen entsteht, dankte der Architekt vor allem den beteiligten Firmen für ihre gute Arbeit. Der professionellen Planung und der produktiven Zusammenarbeit von etwa 30 am Bau beteiligten Firmen sei es zu verdanken, dass das Haus mehr und mehr Gestalt annimmt. Nun geht es auch innen weiter: „Die Galerie und die Treppen sind schon entworfen, auch wie die Räume aussehen werden, wissen wir schon. Jeder bekommt einen eigenen, ganz besonderen Charakter“, sagt Rieger. Ganze Arbeit hätte auch die Zimmerei Stuckenberger geliefert, betonte der Architekt in Bezug auf die Rohbaumaterialien, die aus Holzverbundstoffen bestehen. Der Architekt lobte zudem die gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung, die genauso Hand in Hand ging wie bereits beim Neubaus des Kinderhauses im Jahr 2011.

Siegfried Fischer, Bürgermeister der Marktgemeinde, betonte in seiner Ansprache, dass es für die Verwaltung ein großes Anliegen sei, dass sich die Kinder und ihre Betreuer gleichermaßen in diesem Haus wohlfühlen. Deswegen seien auch die Mitarbeiterinnen des Kinderhauses von Anfang an in die Planungen einbezogen worden und konnten Wünsche äußern. Für Fischer ist der Neubau wichtig, denn er zeigt, dass Kinder in der Marktgemeinde sehr willkommen sind.

Als Gäste der kleinen Feier, zu die Verwaltung der Marktgemeinde als Bauherr eingeladen hatte, kam auch eine Kindergartengruppe mit ihren Erzieherinnen aus dem Kinderhaus. Die Kleinen sangen – passend zur Feier – das bekannte Kinderlied „Wer will fleißige Handwerker sehen“.

Im Neubau, der eine Nutzfläche von 320 Quadratmetern – so viel wie drei Einfamilienhäuser zusammen – aufweist, wird Platz für zwei Krippen-Gruppen sein. Die Bau- und Ausstattungskosten liegen derzeit im geplanten Budget von 1,4 Millionen Euro brutto. „Wenn es weiter so gut läuft, startet im Juli 2018 der Probebetrieb, im September geht’s dann pünktlich nach den Ferien richtig los“, sagt Rieger.

An Anschluss gabs von Zimmermeister Johannes Stuckenberger den traditionellen Richtspruch, bei dem es auch in Versform passend hieß: „Eine Kinderkrippe sollte man bauen / so schön wie jedes andere Haus / wo bei Sang und Spiel und viel Vertrauen / die Kinder wachsen, als Unterstützung zum Elternhaus“. (hd)

 

 

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