Wanderweg 2 – Isen zum Müllner Bründl gelbe Markierung


3. Oktober 2016 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Ausflugsziele Region Isen,Nachrichten,Sehenswürdigkeiten Isen


Wanderweg 2 - Gelbe Markierung zum Müllner Bründl

Wanderweg 2 zum Müllner Bründl  (Übernommen von Isen Online)
Weglänge: ca. 8km, Beschilderung, gelb
Wir beginnen die Wanderung im Isener Ortszentrum, entlang der Münchner Straße in Richtung Süden, dabei kommt ein Abzweig nach rechts, der Urtlweg. Vorbei an den Gebäuden der ehemaligen Brauerei Schnellinger. Wir gehen den Urtlmühlweg am Berg entlang, parallel zum Fluss Isen bis zur Teerstraße, die direkt an der Urtlmühle vorbei führt.

Wir folgen der Teerstraße über die Brücke, an der Kreuzung gehen wir nach rechts, nach Westach. Die Anhöhe hinauf  in Richtung Wald, von wo wir einen herrlichen Ausblick auf Isen haben.

Dort im Wald, versteckt in einer Talsenke, liegt das Müllner Bründl. Die Bänke um die Kapelle laden zum Verweilen und zum Genießen der Ruhe des Waldes ein. Von dort geht man weiter in nördlicher Richtung und kommt wieder auf die Anhöhe von Westach.

Hier geht’s den Berg hinunter über Mais. Nach Mais kommt eine Kreuzung, hier geht man entweder geradeaus in Richtung Rosenberg zur Ortsmitte oder aber der Beschilderung folgend nach links. Die Straße entlang bis zum kleinen Bach rechts in den Feldrain einbiegen. Vorbei an einem Feldkreuz geht es hinauf zur Hauptstraße, die man ein kleines Stück entlang gehen muss.

Dann geht es links weg, die Weidacherbergstraße entlang, vorbei an der Weidacherkapelle und einem alten Getreidespeicher gleich daneben. Unweit eine riesige alte Buche mit Ruhebank. Den Weidacherweg hinunter geht es dann wieder zur Ortsmitte.

Das Müllner Bründl erzählt die Sage eines Reiters, der sich bei der Schlacht von Hohenlinden um 1800 in den Moorgrund verirrt hat und mit seinem Pferd bis zum Sattel eingesunken ist. In seiner Not flehte er zu Gott.

Sein Bitten wurde erhört, und das Pferd scharrte sich frei. Als er – seiner Not entkommen – sich noch einmal umsah, erblickte er an der Unglücksstelle, dass aus der aufgewühlten Erde eine Quelle sprudelte.

Diese Ereignis – oder Wunder – hat der Reitersmann aufgeschrieben und in einem hohlen Baumstamm gelegt. An gleicher Stelle wurde später eine Kapelle gebaut, deren Erbauer der Überlieferung nach, ein Müller gewesen ist.

Müllner Bründl Hinweisschild

Müllner Bründl Hinweisschild

Weidacherkapelle -Kapelle, die zum Anwesen Reich gehört

 Getreidespeicher – erbaut im Jahre 1757

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