Ein Viertel Jahrhundert im Dienst der Gemeinde


17. März 2020 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Nachrichten



Franz Schweiger und Anton „Kurt“ Lohmaier sind seit 25 Jahren im Bauhof beschäftigt – Ehrung durch Bürgermeister Siegfried Fischer

Isen, 17. März 2020 – Seit 25 Jahren sind Franz Schweiger und Anton Lohmaier im Bauhof der Gemeinde beschäftigt. Der eigentliche Tag des Jubiläums ist der 1. März, denn an diesem Tag vor einem Viertel Jahrhundert, 1995 traten die beiden ihren Dienst an. Damit haben sie selbst Bürgermeister Siegfried Fischer überholt, der das Rathaus im Mai nach 24 Dienstjahren verlässt. Eingestellt wurden die zwei Gemeindemitarbeiter noch von Fischers Vorgänger Hans-Edmund Lechner, und das Rathaus war auch noch nicht saniert. „Zum Vorstellungsgespräch waren etwa 17 oder 18 Bewerber da“, erinnert sich Anton Lohmaier, der von seinen Kollegen vor vielen Jahren den Spitznamen „Kurt“ bekam und seitdem auch fast nur noch so genannt wird. Der 56-jährige ist gelernter Landmaschinen-Mechaniker und war auch als LKW-Fahrer unterwegs. Dafür wurde er auch für den Bauhof ein eingestellt. Hier hat er sich dann schnell in den Straßenbau eingearbeitet, ihm ist es auch zu verdanken, dass die Gemeinde einen eigenen „Grader“ angeschafft hat – das ist ein großer Straßenhobel, mit dem Oberflächen geglättet werden können.

„Die Arbeit im Bauhof ist ein großes Feld“, sagt Lohmaier, „man macht immer etwas anderes, es wird nie eintönig“. Gern übernimmt er den Winterdienst. Dass er da um drei Uhr aufstehen muss, stört ihn überhaupt nicht. „Da habe ich auf der Straße meine Ruhe“, erzählt Kurt lachend. Siegfried Fischer lobt die Zuverlässigkeit von Lohmaier, denn „im Winterdienst darf es keine Ausfälle geben“. Ansonsten muss „Kurt“ immer dann ran, wenn es um Reparaturen an Maschinen geht oder aber auch beispielweise bei einer Havarie wie einem Rohrbruch schnell gehen muss. „Im Laufe der Jahre habe ich sehr viel dazugelernt“, so Lohmaier.

Viel lernen musste auch sein Kollege Franz Schweiger. Das hat er so gut gemacht, dass er heute auch lehren darf. Er sei, so Bürgermeister Fischer, ein guter, wenn auch strenger Lehrmeister, der seinem Auszubildenden bei der Arbeit in der Kläranlage viel beibringen kann. Schweiger war als gelernter Schreiner bis zum November 2007 für die Holzbearbeitung im Bauhof zuständig. Dann musste er wegen eines Krankheitsfalles von einem auf den anderen Tag die Betreuung der Kläranalage übernehmen. „Ich wurde sinnbildlich ins kalte Wasser geworfen“, erinnert sich der 57-jährige. Er schloss 2010 eine Ausbildung zur „Fachkraft für Abwassertechnik“ ab und absolvierte zwischen 2014 und 2016 eine Weiterbildung zum Abwassermeister. Seit 2017 ist er für einen Azubi verantwortlich, der heuer auslernt. Für die Arbeit in der Kläranlage sind bei übrigens zeitlich stark eingespannt – jede zweite Woche muss einer von beiden Bereitschaft schieben, auch am Wochenende. Zum Glück lässt sich die Anlage computergesteuert am Monitor überwachen, sodass sich Fehler schnell eingrenzen lassen. Am Anfang seiner Aufgabe, so Schweiger, gab es noch mehr Fehler im System, aber mittlerweile sei er ein alter Hase.

(Henry Dinger)

Aus den Händen von Bürgermeister Siegfried Fischer und Geschäftsleiterin Christine Pettinger gab es für Anton Lohmaier (vorn links) und Franz Schweiger ein Geschenk als Anerkennung für ihre geleistete Arbeit. (hd)

 

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